OR20260910
Ortschaftsratssitzung Randau-Calenberge am 10. September 2026 in Randau
- 12.09.2026 | Uwe Bierschenk
Hinweis:
Unsere Ortsseite wird zwar privat betrieben, arbeitet jedoch eng mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Doppelortes, der Nachbarorte und dem Ortschaftsrat von Randau-Calenberge zusammen. Die subjektive Berichterstattung über die Sitzung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Die erste Ortschaftsratssitzung nach der Sommerpause wurde von der stellvertretenden Ortsbürgermeisterin Aileen Wilhelm geleitet.
Nachdem sich nun während der Pause so einige Antworten aus der Verwaltung und neue Themen angesammelt haben, versuchen wir mal die Berichterstattung darüber.
Die Themen:
Auswertung der Dienstberatung der Oberbürgermeisterin in Randau-Calenberge
Neue Schautafel für Calenberge
Spielplatz
BGH
Bushaltestelle
Blitzeinschlag Schloss Randau
Schautafel am Schutz- und Rastplatz Greifenwerder
Bürgersteig und Rinnstein wachsen zu
Baumschau nach Sturmschäden
BGH: Oberlichter
BGH: offene Abzweigdose
BGH: Küchenumbau
„Zur Kreuzhorst“ bedarf Freischnitt
Unfallquelle Müllerbreite
Steinzeitanlage: Regelungen für Feiern erforderlich
Steinzeitanlage: Verkehrsflusssteuerung und 2. Rettungsweg
Finanzielle Mittel für Sportplatz?
Info-Tafel zum Randauer Schloss
Ersatzpflanzungen im Biesengrund
Mäharbeiten vergessen?
Keine Themen
Nächste Sitzung: Donnerstag, 08.10.2026, 19:00 Uhr; BGH Randau
Hauptthemen:
Auswertung der Dienstberatung der Oberbürgermeisterin in Randau-Calenberge
Am 16. Juni fand die Dienstberatung unsere OB’in Frau Simone Boris in Randau mit folgenden Ergebnissen (mit Regionalbezug) statt.
+ Schloss Randau: Sachstand des Projekts
Das Gutachten zum Verkauf des Schlosses wurde erarbeitet und durch den Stadtrat beschlossen. Somit ist der Weg für die an bestimmte Bedingungen geknüpfte Ausschreibung zum Verkauf der Immobilie frei.
+ MDDSL-Glasfaseranschluss für die BGH Randau und Calenberge
Beide Bürgerhäuser werden in die Anschlussarbeiten aufgenommen.
+ BGH Randau: neuer Kühlschrank im Haushalts 2027 möglich?
Die Beschaffung eines neuen Kühlschrankes für das BGH Randau wurde in den Haushaltsplan 2027 aufgenommen.
+ Ersatzmast für Storchennest Schlossstraße
Seitens der Landeshauptstadt Magdeburg wird kein Ersatzmast beschafft bzw. aufgestellt.
Neue Schautafel für Calenberge
Die Schautafel Calenberge wird nach Rücksprache mit den Mitarbeitern der Außenstelle der Pfeifferschen Werkstätten in der Steinzeitanlage zeitnah nach dem Muster der Schautafel Randau erstellt.
Die Aufstellung wurde durch die LHS bereits genehmigt. Noch in 2026 soll die Tafel neu aufgestellt werden.
Es stellt sich nur die Frage, ob (Sicherheits-)Glas oder Plexiglas in entsprechender Qualität Verwendung finden soll.
Calenberge:
Spielplatz
Während der Sommerpause des Ortschaftsrates fanden Reinigungsarbeiten der Tischtennisplatte und eine Sanierung der Sitzgelegenheiten statt.
Hinweisen aus dem Ortschaftsrat zu folge sind hier jedoch inzwischen dringend Baum- und Strauchschnittarbeiten notwendig.
BGH
Der beantrage barrierefreie Zugang zum BGH wurde von der LHS abgelehnt. Der Entscheidende der vielen aufgelisteten Gründe dürfte die Kostenfrage sein.
Erneut wurde der abgesenkte Fußboden im Haupteingangsbereich des BGH thematisiert. Durch die ehemals defekte Eingangstür eindringendes Regenwasser hat die unter dem Bodenbelag befindlichen Platten aufgeweicht und zur partiellen Absenkung geführt.
Bushaltestelle
Nach Bürgerhinweisen muss hier dringend das Dachrinnensystem gereinigt werden.
Randau:
Blitzeinschlag Schloss Randau
Ein am 17.07. gemeldeter Blitzeinschlag im Schloss konnte nach Untersuchung durch die Freiwillige Feuerwehr Randau-Calenberge bestätigt werden. Schaden wurde durch die Blitzschutzanlage zwar verhindert, aber die Auswirkungen (explodierte Isolatoren, erhebliche Verformungen am Blitzableiter selbst) müssen nun schnellstmöglich beseitigt werden, um die Funktionstüchtigkeit wieder herzustellen.
Schautafel an der Schutzhütte Rastplatz Greifenwerder
Die vom Umsturz bedrohte Schautafel wurde vom Bauhof entfernt und eingelagert.
Bürgersteig und Rinnstein wachsen zu
Für die Säuberung der Bürgersteige und Rinnsteine sind die Anlieger verantwortlich, doch wie sieht es mit dem Abschnitt zwischen „Großem Hof“ und Greifenwerder aus? Hier ist Ansprechpartner die Kleingartensparte Randau, die sich jedoch nach Informationen aus der Ortschaftsratssitzung in Auflösung befindet. Aus der gleichen Quelle geht hervor, dass zwei Spartenmitglieder übergangsweise (?) die Aufgaben des Vorstandes übernommen haben. Diese sind somit Ansprechpartner für die Durchführung der Säuberung.
Baumschau nach Sturmschäden
Nachdem es am 04.09.2026 durch Sturmböen zu Schäden an der Oberleitung mit längerem Stromausfall gekommen ist, wurde seitens der Landeshauptstadt eine Baum-Sonderschau durchgeführt. Welche Bäume von Schnittmaßnahmen betroffen sind, wird dem Ortschaftsrat noch mitgeteilt.
Übrigens der Hinweis an alle Bürgerinnen und Bürger: Das geschnittene Holz steht allen offiziell zur Abholung zur Verfügung!
BGH: Oberlichter
Stückchen für Stückchen erhellen die Oberlichter im BGH Randau die darunterliegenden Räume nicht mehr, sondern verdunkeln sie beinahe: Flechten haben sich hier einen wunderbaren Ausbreitungsplatz gesucht. Hier muss dringend eine möglichst schonende Reinigung erfolgen, damit angeraute Flächen nicht neue, noch bessere Ansiedlungspunkte zu bieten.
BGH: offene Abzweigdose
Eine über dem äußeren Eingangsbereich des BGH befindliche Abzweigdose ist noch immer ungeschützt.
BGH: Küchenumbau
Hinsichtlich der Spende für die Neugestaltung und Geschirrbefüllung der BGH-Küche wurde nachgehakt, den bis auf den durch das KGM abmontierten Heizkörper hat sich hier reinweg nichts getan. Das liegt daran, das das erste Angebot für die Möblierung derart unvollständig war, dass es nicht für das einholen weiterer Angebote nutzbar war. Somit muss die Phase der Angebote erneut gestartet werden, was natürlich zu Verzögerungen führt.
„Zur Kreuzhorst“ bedarf Freischnitt
Tatsächlich ist dieser Abschnitt der Straße „Zur Kreuzhorst“ nur wenigen Bürgerinnen und Bürgern unseres Ortes bekannt: Klar ist – wie der Name schon sagt – dass die Straße an der Kreuzhorst endet. Aber: wo beginnt sie wirklich? Hier die Aufklärung: sogar noch jenseits der Schlossstraße, wo sie zuvor nur ein kleiner Feldweg ist. Um genau diesen Abschnitt geht es, denn dieses Stück Straße wächst immer weiter zu und kann von den Nutzern der dahinterliegenden Acker- und Weideflächen kaum noch benutzt werden.
Unfallquelle Müllerbreite
Es war und ist ein leidiges Thema: Geschwindigkeit in der Müllerbreite.
Innerhalb kürzester Zeit kam es bzw. kam es beinahe zu Unfällen in dieser Straße, die zwar nicht direkt mit der Geschwindigkeit zu tun haben, jedoch damit im Zusammenhang stehen. Im oberen Teil behindern Sträucher und ein Zaun die freie Sicht auf die Einmündung der Straße „Zur alten Elbe“, die dazu nicht im rechten Winkel einmündet. Hier sollte über einen Verkehrsspiegel nachgedacht werden.
Im unteren Teil (also von der Buswendeschleife bis Tränkeweg) verwechseln – oftmals Lieferdienste, aber nicht nur diese – die Tempo 20-Straße mit einer Rennstrecke, insbesondere, wenn manchem Autofahrer die Rechts-vor-Links-Regel scheinbar unbekannt ist.
Hinweis: auch eine Tempo-20-Zone setzt diese Regel nicht außer Kraft!
Um das zu untermauern wird die LHS gebeten, nochmals die Aufstellung entsprechender Hinweisschilder zu prüfen.
Leider werden von der LHS zwar bauliche Maßnahmen (im Straßenbelag) zur Geschwindigkeitssenkung abgelehnt, doch könnte man mit größeren Blumenkübeln hier einen kleinen Effekt erzielen. Wichtig ist jedoch in diesem Zusammenhang, dass die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge nicht behindert wird.
Steinzeitanlage: Regelungen für Feiern erforderlich
Nachdem in jüngster Zeit in unserer Steinzeitanlage private Feiern durchgeführt wurden, müssen hierfür die entsprechenden Regelungen fraglos überarbeitet werden. Es ist nicht zulässig, dass bis in die frühen Morgenstunden Feierlärm (Musik) ohne jede Beachtung der gültigen Lärmemissionsregelungen in den Abend- und Nachtstunden die Nachtruhe stört. Dazu kommen Motorenlärm und stark überhöhte Geschwindigkeiten bei der Abfahrt der Fahrzeuge.
Hier muss das Gespräch mit den verantwortlichen Vorstandmitgliedern geführt werden, damit vertragliche Regelungen derartiges von vornherein ausschließen.
Steinzeitanlage: Verkehrsflusssteuerung und 2. Rettungsweg
Dass der Abzweig zum Friedhof ebenfalls zur Müllerbreite gehört, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben – jedoch nicht bis zu den Ämtern, die diesen Punkt für einen abgesprochenen Austausch bzw. die Erweiterung der Polleranlage zum Friedhof schlichtweg „nicht fanden“.
Auf die indirekte Anfrage von Anwohnern an den Ortschaftsrat, dass doch dieser Weg für den Zweck ungeeignet und zu schmal sei, gab es eine eindeutige Aussage: Die Zuwegung ist sowohl geeignet als auch von der Breite für Rettungsfahrzeuge geeignet. Der Unmut der Anlieger durch diese Störungen ist zwar verständlich, jedoch ist keine andere als die am 1. Mai praktizierte „Einbahnstraßenregelung“ zur Verkehrsflusssteuerung möglich. Außerdem besteht die Ausnahmeregelung nur für sehr wenige jährliche Veranstaltungen in der Steinzeitanlage.
Finanzielle Mittel für Sportplatz?
Bislang liegen diesbezüglich keine weiteren Informationen vor.
Eine weitere Sitzgelegenheit am „Steinzeit-Erlebnispfad“ wird beantragt.
Info-Tafel zum Randauer Schloss
Hinsichtlich der von Günther Kräuter vorgeschlagenen Informationstafel zur Geschichte des Randauer Schlosses wird zwar begrüßt, aber auf einen Zeitpunkt nach dem Verkauf der Immobilie vertagt.
Ersatzpflanzungen im Biesengrund
Am 22. Juli wurde die „2.Serie“ der kranken Ebereschen im Biesengrund entfernt. Den entsprechenden Bericht darüber und die daraufhin von Randau-Calenberge.de sofort eingeholten Informationen finden Sie hier.
Nunmehr steht nach den Stellungnahmen der SWM fest, dass Ersatzpflanzungen noch in diesem Jahr vorgenommen werden (können).
Mäharbeiten vergessen?
Bleiben wir im Biesengrund. Hier gibt es mit der Grünfläche neben den Grundstück Nr. 1 ein Problem, denn die LHS behauptet, dass sie hier noch nie Pflegearbeiten durchgeführt haben will. Diese Aussage dürfte falsch sein – oder hat die Stadt das nur „vergessen“?
