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Corona in Sachsen-Anhalt

Grafiken und Zahlen - MDR.de

Vorgabe: 2G – mit Zertifikat und Ausweis 

Evangelischer Gottesdienst

Adventsgottesdienst – Bläserandacht 

Ortschaftsrat 

Corona-Impfung: Brief des Ortsbürgermeisters
Corona-Schutz: Diese Regeln gelten in Mitteldeutschland
Bericht: Ortschaftsratssitzung am 11.11.2021
Barrierefreie Bushaltestellen
Tägliche Testung für ungeimpfte Pflegekräfte
Der neue Bußgeldkatalog gilt
Ort sorgt sich um Zukunft des Randauer Baggerlochs
Kreuzhorst oder Skandinavien?
Ersatzverkehr für den Werder und Cracau
Schlossmauer eingestürzt
Verkehrsplanung Brückenbau
WappenRandauRechteck

26.11.2021

Coronaimpfung

Brief des Ortsbürgermeisters

19.10.2021

Sachsen-Anhalt verschärft Corona-Maßnahmen: Aus 3G wird 2G

Die Corona-Pandemie verändert wieder verstärkt den Alltag der Menschen in Sachsen-Anhalt. Bund und Länder stellen neue Regeln auf. Nicht nur Ungeimpfte bekommen das zu spüren.

Magdeburg/dpa – Angesichts rasant zunehmender Infektionen und steigender Zahlen von Corona-Patienten in den Krankenhäusern ändern sich auch in Sachsen-Anhalt die Regeln zur Eindämmung der Pandemie in vielen Lebensbereichen. Nach den Beratungen von Bund und Ländern sowie der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes werden in den kommenden Tagen die Corona-Maßnahmen verschärft. Darauf hat sich das Magdeburger Kabinett nach Angaben von Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) verständigt. Grundsätzlich wird aus dem bisherigen 3G für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete in Innenräumen nun 2G – Eintritt erhalten dann nur Geimpfte und Genesene.

Bund und Länder hatten am Donnerstag beschlossen, dass Ungeimpfte künftig überall da keinen Zutritt zu Freizeitveranstaltungen, Gastronomie und Hotels mehr haben sollen, wo eine bestimmte Anzahl an Corona-Patienten ins Krankenhaus eingewiesen wird. Die meisten Länder reißen diesen Schwellenwert schon jetzt – Sachsen-Anhalt sogar deutlich.

Sachsen-Anhalt: Schärfere Corona-Maßnahmen kommen

Die Änderungen sollen in der nächsten Woche vor dem 25. November in Kraft gesetzt werden. Ziel ist laut einer Ministeriumssprecherin, dass das Kabinett die neue 15. Landesverordnung am kommenden Dienstag beschließt. Alle Maßnahmen, die vor dem Auslaufen der Notlage beschlossen wurden, sollen dank einer Übergangsregelung bis zum 15. Dezember gelten können.

Ein Überblick über die Pläne:

  • Gastronomie, Freizeit, Veranstaltungen: Künftig sollen nach Angaben von Grimm-Benne nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt etwa zu Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsstätten, Seniorenbegegnungsstätten, Bus- und Schiffrundfahrten und zur Innengastronomie haben. Auch für Veranstaltungen ab 50 Personen gilt die Regel. Für Kinder und Jugendliche reicht demzufolge ein Test. Trotz 2G sollen Abstände und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gelten.

Alternativ können Gastronomen laut der Ministerin künftig auch auf ein sogenanntes 2G-plus-Optionsmodell setzen. Das bedeutet, dass für Geimpfte und Genesene, die zusätzlich getestet sind, in den Innenräumen Maskenpflicht oder Abstände entfallen.

  • Weihnachtsmärkte: In Außenbereichen sollen mehr Freiheiten möglich sein als in Innenräumen. Die Weihnachtsmärkte sollen weiterhin stattfinden können, wenn die Einhaltung der Abstände sichergestellt werden kann. Dies hänge auch von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort ab und müsse entsprechend kontrolliert werden, sagte die Grimm-Benne. Für Hütten mit Innenbereich gelten die Vorgaben für die Gastronomie und Freizeit.

Hotels und Herbergen: Private Übernachtungen nur mit 2G-Nachweis

  • Einzelhandel: In Supermärkten und anderen Einzelhandelsgeschäften bleiben die Regelungen wie gehabt, sagte die Sprecherin des Sozialministeriums. Masketragen werde weiter beim Einkaufen dazugehören.
  • Hotels und Herbergen: Wer in den Urlaub fahren will oder aus anderen privaten Gründen in einer Unterkunft übernachtet, muss künftig nachweisen, geimpft oder genesen zu sein. Beherbergungen aus beruflichen Gründen gehen auch ohne 2G-Nachweis.
  • Friseur und andere körpernahe Dienstleistungen: Vor dem Waschen, Schneiden, Föhnen kommt der 3G-Nachweis. Auch wer zur Fußpflege oder zur Kosmetik geht, muss nachweisen, dass er geimpft, genesen oder aktuell getestet ist.
  • Arbeitsplatz: Die Homeoffice-Pflicht ist bundesweit zurück. Wo es möglich ist, sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer also von zuhause aus arbeiten. Für diejenigen, die am klassischen Arbeitsplatz tätig sind, gilt 3G – sie müssen nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Das gilt nach Angaben des Gesundheitsministeriums auch für Beschäftigte in der Gastronomie. Die Regelung soll spätestens ab dem kommenden Mittwoch greifen.
  • Bus und Bahn: Fahrgäste müssen voraussichtlich vom kommenden Mittwoch an nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind – nur dann dürfen sie mitfahren. Grimm-Benne forderte am Freitag im Landtag, dass dies auch kontrolliert werden müsse. „Ich stelle mir das so vor, dass diejenigen, die Schwarzfahrten überprüfen, dann auch das überprüfen.“
  • Schule: Das Land will nach Angaben der Gesundheitsministerin alles dafür tun, „dass der Präsenzunterricht in den Schulen aufrechterhalten werden kann“. Flächendeckende Schließungen soll es nicht mehr geben. Nach wie vor testen sich Schülerinnen und Schüler mehrmals pro Woche selbst auf das Coronavirus. In Quarantäne müssen nur positiv Getestete geschickt werden, Kontaktpersonen nicht mehr unbedingt. Die Gesundheitsämter entscheiden im Einzelfall. Bei positiven Fällen soll in der betroffenen Klasse noch häufiger getestet werden.
  • Alten- und Pflegeheime: Weil die Bewohnerinnen und Bewohner besonders gefährdet sind, gelten in den Heimen besonders strikte Vorgaben. Alle Besucher und Mitarbeiter müssen eine negative Testbescheinigung vorweisen. Das gilt auch für geimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine Impfpflicht gibt es derzeit nicht. Die Bundesländer haben den Bund aber gebeten, in bestimmten Einrichtungen wie Krankenhäusern und Pflegeheimen eine Impfpflicht für alle einzuführen, die Kontakt zu besonders gefährdeten Personen haben.
  • Diskotheken: Bei den sogenannten Tanzlustbarkeiten soll verpflichtend 2G plus eingeführt werden. Das bedeutet, dass sich Geimpfte und Genesene dann zusätzlich testen lassen müssen, um Zutritt zu erhalten. Das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder das Einhalten von Abständen würde dann dort entfallen.

Und warum das alles? 

Die Corona-Lage spitzt sich seit Wochen zu. In Sachsen-Anhalt werden nahezu täglich neue Höchstwerte bei der Sieben-Tage-Inzidenz erreicht. Am Freitag lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage bei 442,8. Vor einem Monat hatte der Wert noch 70,2 betragen. Damals wurden binnen eines Tages 292 neue Fälle gemeldet, an diesem Freitag waren es laut Robert Koch-Institut 2356.

Zugleich ist der Anteil der vollständig Geimpften mit 64,2 Prozent vergleichsweise gering. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen lag in Sachsen-Anhalt am Freitag bei 11,92 und damit deutlich über dem bundesweiten Wert von 5,34.

Auch wenn die neuen Regeln in Sachsen-Anhalt erst in der nächsten Woche gelten sollen, bat Grimm-Benne am Freitag darum, dass Veranstalter und Gastronomen diese umgehend anwenden. „Bitte nutzen Sie das schon dieses Wochenende.“

09.11.2021, Magdeburg – 506/2021

Beschäftigte in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie Behinderteneinrichtungen, die keinen Impf- oder Genesenennachweis vorweisen können, müssen sich künftig täglich vor Dienstantritt testen. Das hat das Kabinett mit der geänderten Corona-Eindämmungsverordnung beschlossen, die bis einschließlich 17. Dezember 2021 gilt.

Zu den weiteren Veränderungen:

  • Schule: Im Schulgebäude muss u.a. auf den Gängen ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Eine Mund-Nasen-Bedeckung (Stoffmaske) ist nicht mehr ausreichend. Während des Unterrichts kann der Mund-Nasen-Schutz abgesetzt werden.

Zudem wird die Testfrequenz erhöht, um Infektionsfälle frühzeitig zu identifizieren. Künftig muss an mindestens drei Tagen in der Woche vor Unterrichtsbeginn ein negatives Testergebnis vorgewiesen werden.

  • Mindestabstand: Die Regelung zum Mindestabstand bleibt dem Grunde nach gleich. Im Freien darf der Mindestabstand jedoch nunmehr unterschritten werden, wenn ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Diese Regelung trägt den unterschiedlichen Infektionsrisiken Rechnung und kann den Besuch von Fußballspielen auch bei größerer Auslastung ermöglichen. Darüber hinaus gilt bei Veranstaltungen in Innenräumen weiterhin, dass Abstände einzuhalten sind und ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Diese Regelungen entfallen, wenn die 2G-Option angewendet wird, d.h. nur Geimpften und Genesenen Einlass gewährt wird.

Zudem entfällt die grundsätzliche Untersagung von Volksfesten. Hintergrund ist der Wegfall der epidemischen Lage von nationaler Tragweite und die angekündigte Änderung von § 28a IfSG.

  • Weihnachtsmärkte: Weihnachtsmärkte dürfen weiterhin für den Publikumsverkehr öffnen. Diese sind nun in der Verordnung klarstellend genannt. Überall dort, wo ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Eine 3-G- oder 2-G-Regelung sieht die Verordnung für Weihnachtsmärkte nicht vor.
  • Testpflicht: Nach der bisherigen Regelung konnten die Landkreise und kreisfreien Städte im Rahmen einer Verordnung festlegen, dass von der Testpflicht bspw. in der Innengastronomie oder beim Zugang zu Kultureinrichtungen abgewichen werden kann. Diese Verordnung muss nunmehr bei hohem Infektionsgeschehen und einer hohen Belastung des Gesundheitssystems aufgehoben werden. Das bedeutet: Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 liegt und gleichzeitig entweder die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen einen Wert von fünf oder der landesweite Anteil der COVID-Patienten an den belegten Intensivbetten einen Wert von fünf Prozent überschreitet, darf nicht mehr von den Testpflichten abgewichen werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen bildet die landesweite Anzahl der in ein Krankenhaus aufgenommenen COVID-19-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ab.

Von der Testpflicht ausgenommen sind u.a. vollständig geimpfte oder genesene Personen sowie Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

  • Reisebusreisen: Künftig genügt es, wenn bei Reisebusreisen vor Antritt der Fahrt ein negatives Testergebnis vorgelegt wird. Damit entfällt die Testpflicht alle 72 Stunden bei Reisebusreisen. Mit der Regelung wird eine Angleichung an die Testpflicht in Beherbergungsbetrieben vorgenommen, in denen bei touristischen Übernachtungen ebenfalls nur zu Beginn ein negatives Testergebnis bzw. ein Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden muss.

12.11.2021

Barrierefreie Bushaltestellen

Wendeschleife Müllerbreite hat die Nase vorn

Magdeburgs Bushaltestellen sollen schrittweise barrierefrei werden. Parallel zum barrierefreien Ausbau der Straßenbahnhaltestellen sollen auch die Bushaltestellen in Magdeburg bis 2050 schrittweise stufenfrei werden.

Pro Jahr sollen dabei – neben den barrierefreien Straßenbahnhaltestellen – 12 Bushalteplätze bzw. 6 Bushaltestellen mit zwei Richtungshalteplätzen in die Planungsphase übergehen.

Die vorgenommenen Priorisierungen der Haltestellen in Randau-Calenberge liegen teilweise weit auseinander. Die Nase vorn hat dabei die Haltestelle/Wendeschleife Müllerbreite in Randau. Sie steht auf Platz 11 (von 174). Die Baumaßnahmen sollen hier schon im Jahr 2025 beginnen. Schlusslicht in unserem Bereich ist die Haltestelle Schloss Randau. Sie wurde auf Platz 122/174 gesetzt. Mit ihrer Umsetzung ist nicht vor 2042 zu rechnen (siehe Kartenausschnitt).

Der erste Blick auf diese Übersicht erzeugte zunächst Unverständnis, da […]

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16.11.2021

Laternenumzug und Grillen bei der Feuerwehr

St. Martinstag in Randau

Randau-Calenberge, 11.11.2021

Sankt Martin teilt seinen Mantel mit einem Bettler

Am St. Martinstag oder auch dem Tag der „Nächstenliebe“ trafen sich am Abend des 11.11. etwa 30 Kinder mit ihren Eltern an der Kirche St. Sophie in Randau. Hier konnten die kleinen und großen Besucher beobachten, wie Sankt Martin seinen prächtigen roten Mantel mit einem Bettler teilte und erfahren, was es mit dem Martinstag auf sich hat. Anschließend wurden die Martinshörnchen geteilt und gemeinsam gesungen.

Laternenumzug mit Begleitung der Randauer Jugend-Feuerwehr

Beim darauffolgenden Martinsumzug, der von der Randauer (Jugend-)Feuerwehr traditionell mit Fackeln und Blaulicht begleitet wurde, leuchteten begeisterte Kinderaugen mit den teils selbst gebastelten und farbenfrohen Laternen um die Wette. So zogen die Kinder „Laterne, Laterne, …“ trällernd durch die dunklen Straßen im Ort bis zur Feuerwehr. Dort war mit Glühwein, Kinderpunsch und Bratwürsten für das leibliche Wohl gesorgt und bei munteren Gesprächen an der Feuerschale fand der Abend seinen Abschluss.

Susann Arndt und Nadine Herden für Randau-Calenberge.de

09.11.2021

Musik

Seit 2010 gibt es den Chor „Die Kreuzhorster“ in Magdeburg. Wegen Corona musste das Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen ersatzlos ausfallen. Doch jetzt wird wieder geprobt. Das nächste Konzert steht kurz bevor.

Von Konstantin Kraft

Der renommierte Chorleiter Frank Satzky (rechts) gibt den Takt für „Die Kreuzhorster“ vor. Genug Platz zum Proben findet der Chor bei der Firma Strehlow in der Havelstraße in Magdeburg. Foto: Konstantin Kraft

Magdeburg – Welch eine Kraft und Verbundenheit zwischen Menschen entstehen kann, sobald sie gemeinsam in einem Chor singen, wissen die „Kreuzhorster“ nur zu gut. Seit nunmehr elf Jahren gibt es den Chor, der sich einst in Randau gegründet hat, auch mit dem Ziel, die ostelbischen Gemeinden im Umkreis des namensgebenden Naturschutzgebietes über den Gesang zu verbinden.

09.11.2021

Straßenverkehrsordnung

Lange wurde darüber diskutiert, nun ist er auch in Kraft: der neue Bußgeldkatalog. Mit dem Regelwerk werden die Bußgelder teils verdoppelt. Empfindliche Strafen drohen etwa, wenn keine Rettungsgasse gebildet wird. Auch werden künftig nicht nur Raser und Falschparker härter sanktioniert, sondern auch Fahrrad- und LKW-Fahrer müssen mit neuen Strafen rechnen.

Ganz neu steht im nun geltenden Bußgeldkatalog „dass …

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Das sind konkrete Neuregelungen des Bußgeldkatalogs:

  • Autofahrer, die innerorts mit 16 bis 20 Kilometer pro Stunde zu viel geblitzt oder gelasert werden, zahlen künftig 70 statt 35 Euro.
  • Je schneller, desto teurer: Wer innerhalb eines Ortes zum Beispiel mit 91 km/h statt der erlaubten 50 rast, zahlt, wenn er oder sie erwischt werden, künftig 400 statt 200 Euro, und so weiter.
  • In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder.
  • Fahrer, die ihr Auto im allgemeinen Halte- oder Parkverbot abstellen, werden künftig ein Knöllchen von bis zu 55 Euro statt wie bisher bis zu 15 Euro bekommen.
  • Neu ist: Unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für E-Autos und Carsharing-Fahrzeuge hat ein Verwarnungsgeld von 55 Euro zur Folge.
  • Wer unberechtigt auf einem Schwerbehindertenparkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 Euro – statt wie bisher 35 Euro – rechnen.
  • Wer keine Rettungsgasse bildet oder sie gar missbraucht, muss mit einem Bußgeld von 200 bis 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
  • LKW-Fahrern, die gegen die neue Pflicht verstoßen, beim Rechtsabbiegen innerorts mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, drohen 70 Euro Verwarnung.
  • Die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen wird mit bis zu 100 Euro statt 25 Euro Geldbuße geahndet.
  • Das Verursachen von unnötigem Lärm und vermeidbarer Abgasbelästigung sowie dem unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
  • Wer eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuparkt oder ein Rettungsfahrzeug behindert, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen. (Bei schweren Verstößen sind auch höhere Strafen möglich.)
  • Manche Verstöße werden auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC erläuterte. Dies gelte dann, wenn Radfahrer vorschriftswidrig auf einem Gehweg fahren. Wenn dann ein Unfall verursacht wird, kostet das künftig 100 Euro.

18.10.2021

Ehrenamtliche Arbeit

Kulturminister Rainer Robra (CDU) hat den Landesdenkmalpreis 2021 am Montagnachmittag in Halle verliehen. Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner in diesem Jahr.

Auch in diesem Jahr wurde der Landesdenkmalpreis in Halle an vier engagierte Menschen und Vereine verliehen. Kulturminister Rainer Robra (CDU) erklärte:

„Denkmale prägen die Identität und das Gesicht unseres Bundeslandes und sie sind maßgeblich für die Lebensqualität. Für ihren Erhalt haben die Ausgezeichneten mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag geleistet.“

Rainer Robra (CDU) Kulturminister

In den Bereichen Bau- und Kunstdenkmalpflege sowie archäologische Denkmalpflege werden jeweils zwei Preise für Einzelpersonen und für Gruppen, wie Vereine, vergeben. Der Preis ist mit je 2.500 Euro bei den Einzelpreisen und mit 7.500 Euro für Gruppen dotiert. 

Unter den diesjährigen Preisträgern ist diesmal auch ein Randauer:

Einzelpreis: Ralf Wagner

Ralf Wagner aus Magdeburg-Randau wirkt als ehrenamtlicher Beauftragter in der archäologischen Denkmalpflege seit 1988. In den mehr als 40 Jahren seiner Tätigkeit hat er eine Vielzahl von Fundstellen dokumentiert bzw. vertieft untersucht. Besondere Bedeutung über die Landesgrenzen Sachsen-Anhalts hinaus erlangten dabei die Entdeckungen „Fürstengrab von Gommern“ und die „Karolingische Elbfähre“.

17.10.2021

Magdeburger Ortschaftsrat appelliert für Übernahme der Stadt und den Erhalt des Randauer Baggerlochs als Naherholungsort. Der Ausgang ist offen.

Von Konstantin Kraft

Kleinod inmitten der Elbwiesen in Magdeburg: das Randauer Baggerloch.
Foto: Konstantin Kraft

Magdeburg – Wie geht es weiter mit dem Randauer Baggerloch? Diese Frage sorgt derzeit für einige Aufregung in der Ortschaft. Über den Dorffunk war durchgesickert, dass sich ein Eigentümerwechsel für das Kleinod inmitten der Elbwiesen anbahnen könnte. Der jetzige Eigentümer, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, plant scheinbar einen Verkauf. Als potenzieller Käufer soll deshalb wohl zunächst an die Stadt Magdeburg herangetreten worden sein.

„Wir würden uns freuen, wenn die Stadt Magdeburg das Baggerloch übernimmt“ betonte Ortsbürgermeister Günther Kräuter bei der Sitzung des Ortsrates am Donnerstagabend. Der Rat war von der Stadt bereits einbezogen worden und hatte sich klar für eine städtische Übernahme ausgesprochen. Einen Vor-Ort-Termin mit Vertretern der Verwaltung gab es ebenfalls bereits. Wichtigstes Anliegen des Ortsrates: „Wir möchten, dass das Baggerloch für die Bevölkerung erhalten bleibt, weil es ein beliebtes Ausflugsziel ist. Und für die Angler sowieso, die sich mit der Pflege befasst haben“, sagt Kräuter.

Verwaltung prüft intern

Der Ortsbürgermeister will dazu bereits mit den Vereinen den Kontakt gesucht haben. Hintergrund ist, dass mittlerweile auch der Landesanglerverband in Sachsen-Anhalt ein Kaufinteresse signalisiert haben.

Wie der aktuelle Stand ist, bleibt unklar. Aus der Stadt Magdeburg war auf Nachfrage zu einer möglichen Kaufabsicht Ende September zu erfahren, dass das Projekt derzeit „verwaltungsintern“ geprüft werde, weswegen keine weiteren Auskünfte möglich seien.

Der Ortsrat jedenfalls favorisiert ein Baggerloch im kommunalen Eigentum. Das ist am Donnerstag ganz deutlich geworden. Ortsbürgermeister Günther Kräuter schlägt vor, dass am Rande des Gewässers ein Schild aufgestellt werden könnte. Der grundlegende Tenor: Bewohner und Gäste seien herzlich willkommen unter der Prämisse, dass das Kleinod ordentlich hinterlassen wird.

Das Baggerloch, das durch Kiesabbau entstand, ist ein Geheimtipp bei Campern und Anglern.

16.09.2021

Kreuzhorst oder Skandinavien?

"Da steht ein Elch auf der Straße"

Wenn mir irgendjemand erzählt hätte, dass ein junger Elchbulle auf der Landstraße bei Pechau spazieren geht, dass hätte ich entweder für verrückt erklärt oder diese Meldung für einen verspäteten Aprilscherz gehalten, aber keines von beiden ist der Fall, denn am 14. September reihte sich tatsächlich ein junger Elchbulle etwas panisch in den morgendlichen Berufsverkehr ein und lieferte sich ein kleines Wettrennen mit den Fahrzeugen. Was in Nordeuropa vielleicht noch normal erscheint, ist zumindest in unseren Breiten ein ziemliches Novum, zumal es sich nicht um ein ausgebrochenes Tier aus ein Wildgehege handeln kann – weit und breit ist ein solches für Elche nämlich nicht vorhanden.

Siehe auch Volksstimme vom 14.09.2021:

TIERISCHE ENTDECKUNG

Video: Huch, hier stolziert ein Elch durch Magdeburg!

Auf dem Weg zur Arbeit machte Jannis Augustin am Montagmorgen eine spektakuläre Aufnahme. An der Kreuzhorst, unweit des Magdeburger Ortsteils Pechau, kreuzte ein Elch die Straße.

Von Konstantin Kraft 14.09.2021 • Aktualisiert: 14.09.2021, 21:15

Foto: Jannis Augustin

Es war kurz vor sieben Uhr als plötzlich ein Elch an einem Straßenrand in Magdeburg zu sehen war. Foto: Jannis Augustin

Magdeburg – Elch-Sichtung in Magdeburg! Eine spektakuläre Beobachtung hat Jannis Augustin am frühen Montagmorgen auf dem Weg zur Arbeit an der Kreisstraße bei Magdeburg-Pechau gemacht. Es war kurz vor sieben Uhr als plötzlich ein großes Tier am Straßenrand zu sehen war. Es kreuzte mehrmals die Straße – bei regem Verkehr – und sprintete weiter über ein abgeerntetes Feld unweit der Kreuzhorst. Ein Glück, dass es dabei zu keiner Kollision kam…

Unglaublich: Der Kreuzhorst-Elch schaffte es am 15.09.2021 sogar bis in die Meldungen von n-TV!

Kreuzhorst-Kalender
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Letzte Aktualisierung: 29.11.202129