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Corona in Sachsen-Anhalt

Grafiken und Zahlen - MDR.de

Evangelischer Gottesdienst

Letzter Sonntag nach Epiphanias

Ortschaftsrat 

(Achtung! Möglicherweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit)

Bericht: Ortschaftsratssitzung am 13.01.2022
Neue Bäume im Biesengrund
Glasfaseranschlüsse
Corona-Schutz: Diese Regeln gelten in Mitteldeutschland
Bericht: Ortschaftsratssitzung am 11.11.2021
Barrierefreie Bushaltestellen
Der neue Bußgeldkatalog gilt
Ort sorgt sich um Zukunft des Randauer Baggerlochs
Kreuzhorst oder Skandinavien?
Ersatzverkehr für den Werder und Cracau
Schlossmauer eingestürzt
Verkehrsplanung Brückenbau

17.12.2021 / 13.01.2022

Glasfaser-Vermarktung ab Anfang 2022

MDDSL: Richtfunkstrecke nicht mehr in Betrieb

Nachdem Randau-Calenberge.de am 19. Januar 2021 fragte, ob Randau-Calenberge jetzt schnelles Internet bekäme erfragte die Redaktion nunmehr erneut bei Herrn Christian Daul von der Firma MDDSL den aktuellen Stand.

Die zur Versorgung von Randau-Calenberge seinerzeit errichtete, provisorische Richtfunkstrecke zwischen den Betonsilos auf dem ehemaligen Firmengelände von Fahlberg-List in Magdeburg-Buckau und dem kleinen, fast unscheinbaren Mast am Greifenwerder gehört seit zwei Wochen der Vergangenheit an – und damit die nicht seltenen witterungsbedingten Störungen.

Die lange Zeit deutlich sichtbaren Spuren durch die Kreuzhorst, die bei der Verlegung der Leerrohre entstanden, sind zugewachsen; die Leerrohre sind nicht mehr leer, sondern schützen nunmehr die empfindlichen Glasfaserkabel, die bis in die Verteilerkästen unseres Doppelortes sowie nach Elbenau reichen.

Sogar kostenloser Anschluss möglich

„Die Vermarktung der Glasfaseranschlüsse wird Anfang des kommenden Jahres erfolgen“ verriet Christian Daul, der dafür bei MDDSL verantwortlich zeichnet. Seine Firma plant dazu Präsenzveranstaltungen in Pechau, Randau-Calenberge und Elbenau durchzuführen. Ob das letztendlich coronaconform geschehen darf, ist noch offen.

Die Hausanschlüsse für die Interessenten erden dann parallel zu den Kupferkabeln der Telekom errichtet. Die dabei entstehenden Kosten sind moderat und staffeln sich nach gebuchtem Tarif. Dafür muss man nicht einmal die teuerste Variante wählen: „Nur wer den allerkleinesten Tarif bucht, muss 500€ Anschlussgebühren zahlen. Danach ist der Anschluss kostenfrei!“

Im Vergleich bleibt MDDSL mit ihren All-in-One-Angeboten letztendlich preislich deutlich unter denen vergleichbarerer Konkurrenzunternehmen.

Im Verlauf der Ortschaftsratssitzung am 13.01.2022 stellte Herr Daul die Vermarktung der Glasfasertechnik vor.

Bedeutend sind auf Bürgernachfrage vor allem folgende Punkte: 

Die in der Tabelle aufgeführten Preise sind die reinen Tarife für das schnelle Internet. Die bisherigen Kombipakete von Internet und Telefonie werden durch einen modularen Aufbau ersetzt, d.h., dass zu den beispielsweise 44,95€ Glasfaserkosten noch einmal 9,95€ für das Modul Telefonie hinzukommen.

An jedem Haus wird ein Kopfloch errichtet. Zu diesem wird per Bohrspültechnik das Glasfaserkabel geführt, welches dann per (hochwasserversiegelter!) Schrägbohrung an den Anschlusspunkt im Haus weitergeführt wird.

In jedem Fall ist ein neuer, glasfasergeeigneter Rooter (Kauf oder Miete) erforderlich. Für die Einrichtung ist der Nutzer verantwortlich!

Etwa 40% der Einwohner sollten sich für den Glasfaseranschluss entscheiden. Von Bedeutung ist die Lage des Grundstücks in Bezug auf die Trassenführung (Verteilerkasten).

Weitere Informationen unter

www.mitkomm.net

07.01.2022

Neues Verkehrschaos:

Turmschanzenstraße ab 10.01. voll gesperrt

Wie die Magdeburger Volksstimme in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, soll die südliche Turmschanzenstraße, also zwischen Anna-Ebert-Brücke und Cracauer Tor ab dem 10. Januar für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden. Die Dauer ist nicht benannt. Daraus dürfte das nächste Verkehrschaos resultieren, denn die notdürftige Umleitung soll dann über die provisorische Überfahrt über die Brückstraße erfolgen. Die Büchnerstraße endet dann am Cracauer Tor mit einer Wendeschleife.

22.12.2021

Versprechen gehalten:

Neue Bäume im Biesengrund

Im Frühjahr 2020 wurden im öffentlichen Verkehrsraum im Biesengrund diverse durch Hornissenfraß und Splintkäferbefall abgestorbene Ebereschen (Vogelbeerbäume) gefällt.

Nach Angaben des Eigenbetriebs Stadtgarten und Friedhöfe (EB SFM) Magdeburg am 29.05.2020 sollten Ersatzpflanzungen im Rahmen der nächsten Baumoffensive (2021) geprüft werden. Bereits in der Vorbereitung wurde jedoch erkannt, dass es zu Konflikten mit den unterirdisch verlegten Versorgungsleitungen kommt. Dennoch sollten die Neupflanzungen im Jahr 2021 realisiert werden. Tatsächlich wurde dieser Termin quasi „auf den letzten Drücker“ eingehalten, denn am 21. und 22. Dezember rückten die Mitarbeiter mit Radlader und Bagger an, um die verbliebenen Stümpfe zu entfernen, die Pflanzgruben auszuheben und neue Bäume zu setzen. Hier wurde – wie geplant – ein Baumartenwechsel vorgenommen. Statt der Ebereschen wurden nun nach Angaben der Kollegen vor Ort Japanische Eichen gepflanzt. Ob es sich dabei um Kaisereichen oder Kastanieneichen handelt, ist der Redaktion leider nicht bekannt. Beide Bäume werden bis zu 25 Metern hoch.

12.11.2021

Barrierefreie Bushaltestellen

Wendeschleife Müllerbreite hat die Nase vorn

Magdeburgs Bushaltestellen sollen schrittweise barrierefrei werden. Parallel zum barrierefreien Ausbau der Straßenbahnhaltestellen sollen auch die Bushaltestellen in Magdeburg bis 2050 schrittweise stufenfrei werden.

Pro Jahr sollen dabei – neben den barrierefreien Straßenbahnhaltestellen – 12 Bushalteplätze bzw. 6 Bushaltestellen mit zwei Richtungshalteplätzen in die Planungsphase übergehen.

Die vorgenommenen Priorisierungen der Haltestellen in Randau-Calenberge liegen teilweise weit auseinander. Die Nase vorn hat dabei die Haltestelle/Wendeschleife Müllerbreite in Randau. Sie steht auf Platz 11 (von 174). Die Baumaßnahmen sollen hier schon im Jahr 2025 beginnen. Schlusslicht in unserem Bereich ist die Haltestelle Schloss Randau. Sie wurde auf Platz 122/174 gesetzt. Mit ihrer Umsetzung ist nicht vor 2042 zu rechnen (siehe Kartenausschnitt).

Der erste Blick auf diese Übersicht erzeugte zunächst Unverständnis, da […]

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09.11.2021

Musik

Seit 2010 gibt es den Chor „Die Kreuzhorster“ in Magdeburg. Wegen Corona musste das Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen ersatzlos ausfallen. Doch jetzt wird wieder geprobt. Das nächste Konzert steht kurz bevor.

Von Konstantin Kraft

Der renommierte Chorleiter Frank Satzky (rechts) gibt den Takt für „Die Kreuzhorster“ vor. Genug Platz zum Proben findet der Chor bei der Firma Strehlow in der Havelstraße in Magdeburg. Foto: Konstantin Kraft

Magdeburg – Welch eine Kraft und Verbundenheit zwischen Menschen entstehen kann, sobald sie gemeinsam in einem Chor singen, wissen die „Kreuzhorster“ nur zu gut. Seit nunmehr elf Jahren gibt es den Chor, der sich einst in Randau gegründet hat, auch mit dem Ziel, die ostelbischen Gemeinden im Umkreis des namensgebenden Naturschutzgebietes über den Gesang zu verbinden.

09.11.2021

Straßenverkehrsordnung

Lange wurde darüber diskutiert, nun ist er auch in Kraft: der neue Bußgeldkatalog. Mit dem Regelwerk werden die Bußgelder teils verdoppelt. Empfindliche Strafen drohen etwa, wenn keine Rettungsgasse gebildet wird. Auch werden künftig nicht nur Raser und Falschparker härter sanktioniert, sondern auch Fahrrad- und LKW-Fahrer müssen mit neuen Strafen rechnen.

Ganz neu steht im nun geltenden Bußgeldkatalog „dass …

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Das sind konkrete Neuregelungen des Bußgeldkatalogs:

  • Autofahrer, die innerorts mit 16 bis 20 Kilometer pro Stunde zu viel geblitzt oder gelasert werden, zahlen künftig 70 statt 35 Euro.
  • Je schneller, desto teurer: Wer innerhalb eines Ortes zum Beispiel mit 91 km/h statt der erlaubten 50 rast, zahlt, wenn er oder sie erwischt werden, künftig 400 statt 200 Euro, und so weiter.
  • In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder.
  • Fahrer, die ihr Auto im allgemeinen Halte- oder Parkverbot abstellen, werden künftig ein Knöllchen von bis zu 55 Euro statt wie bisher bis zu 15 Euro bekommen.
  • Neu ist: Unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für E-Autos und Carsharing-Fahrzeuge hat ein Verwarnungsgeld von 55 Euro zur Folge.
  • Wer unberechtigt auf einem Schwerbehindertenparkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 Euro – statt wie bisher 35 Euro – rechnen.
  • Wer keine Rettungsgasse bildet oder sie gar missbraucht, muss mit einem Bußgeld von 200 bis 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
  • LKW-Fahrern, die gegen die neue Pflicht verstoßen, beim Rechtsabbiegen innerorts mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, drohen 70 Euro Verwarnung.
  • Die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen wird mit bis zu 100 Euro statt 25 Euro Geldbuße geahndet.
  • Das Verursachen von unnötigem Lärm und vermeidbarer Abgasbelästigung sowie dem unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
  • Wer eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuparkt oder ein Rettungsfahrzeug behindert, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen. (Bei schweren Verstößen sind auch höhere Strafen möglich.)
  • Manche Verstöße werden auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC erläuterte. Dies gelte dann, wenn Radfahrer vorschriftswidrig auf einem Gehweg fahren. Wenn dann ein Unfall verursacht wird, kostet das künftig 100 Euro.
Kreuzhorst-Kalender
Die Kreuzhorster. Probetermine. (Bitte anklicken)
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Letzte Aktualisierung: 14.01.2022