Unser Ort : Randau-Calenberge

Ortschaftsrat Randau-Calenberge

Sitzung vom 08.10.2020

Nächste geplante Sitzung: 12.11.2020, 19:00 Uhr; Sitzungsort siehe: ratsinfo.magdeburg.de

Themen: 

Ortschaftsrat Randau-Calenberge – Sitzung vom 08.10.2020

  • Spielplätze: Einer kommt, der andere bleibt
  • Bürgerhaus Calenberge: Anders, als geplant
  • Kopfsteinpflaster ade: Neue Straßenbeläge möglich?
  • Ortsbegehungen durch den Ortschaftsrat
  • Nachfrage: Wegeverbindung Pechau-Randau durch die Kreuzhorst
  • Nachfrage: Feuerwehr-Saugbrunnen am Sportplatz Randau

 Nächste Sitzung: 12.11.2020, 19:00 Uhr

  • Spielplätze: Einer kommt, der andere bleibt

Auf der Tagesordnung der letzten Ortschaftsratssitzung stand unter anderem die Vorstellung der Spielplatzflächenkonzeption für den Zeitraum 2021-2025. 

Darin wurde von Frau Horn (Betreuungsbehörde der Stadt Magdeburg) vorgeschlagen, den Spielplatz am Bürgerhaus Randau zugunsten des „Steinzeit-Erlebnispfades“ unterhalb der Steinzeitanlage aufzugeben, was auf Ablehnung seitens des Ortschaftsrates stieß. Im Gegenteil: Der Ortschaftsrat stellte im Gegenzug einstimmig den Antrag auf Erhaltung des bisherigen (Klein-)Spielplatzes am Bürgerhaus und auf Übernahme des Steinzeit-Erlebnispfades in Trägerschaft der Landeshauptstadt.

Diesem Antrag wurde stattgegeben und Randau kann sich somit – wie bisher -über zwei Spielplätze freuen.

  • Bürgerhaus Calenberge: Anders, als geplant

Das zweite bewegende Thema der letzten Sitzung war der geplante Anbau eines Veranstaltungssaales an das Bürgerhaus Calenberge. Die vorgelegten Planungen eines Architekturbüros sahen einen Neubau mit einem Gesamtvolumen von über einer halben Million Euro vor, der in dieser Größenordnung vom Ortschaftsrat vehement abgelehnt wurde. „Das können wir niemandem in der Stadt und auch keinem Besucher verkaufen“ – So die Aussage durch Günther Kräuter am 10.09.

Auch seitens der Stadt gab es die Aussage, dass ein Bauprojekt für diesen Anlass in dieser Größenordnung keine Zustimmung bekommen hätte. Allerdings behält der Grundsatzbeschluss zur Durchführung des Ersatzneubaus weiterhin seine Gültigkeit und es wurde beschlossen, dass das Thema damit selbstverständlich nicht grundsätzlich von der Tagesordnung verschwindet, sondern in gemeinsamen zeitnahen Beratungen zwischen dem kommunalen Gebäudemanagement (KGm) der Landeshauptstadt und dem Ortschaftsrat unter Einbeziehung der Calenberger Bürger neue Wege zur Umsetzung des Projekts gefunden und umgesetzt werden.

Dabei wird der bislang schon oft und erfolgreich beschrittene „Calenberger Weg“ favorisiert, nämlich mit einem hohen Anteil an Eigenleistungen das Projekt zu unterstützen. 

  • Kopfsteinpflaster ade: Neue Straßenbeläge möglich?

Mit dem Eingemeindungsvertrag 1994 wurde auch festgelegt, dass die Straßen in den Kreuzhorstdörfern erneuert werden. Dabei wurde vorgegeben, dass nur bei „Erhaltung des dörflichen Charakters“ Fördermittel in Anspruch genommen werden können und so die Bürger angeblich nicht so stark zur Kasse gebeten werden müssten. „Dörflicher Charakter“ hieß auf gut deutsch: Kopfsteinpflaster.

Mit den Folgen müssen sich seither die Bürger rumärgern, denn dieser Straßenbelag verursacht einen sehr hohen Lärmpegel beim Befahren – auch wenn das langsam geschieht.

In den weit mehr als 20 Jahren haben nun diese Straßen gelitten. Ihr Zustand hat sich unter anderem durch Erhöhung des Verkehrsaufkommens, durch Baufahrzeuge und durch schwere Fahrzeuge des innerstädtischen Nahverkehrs von Jahr zu Jahr zusehens verschlechtert.

Der Ortschaftsrat stellte diese Verschlechterung nun protokollarisch fest und wird einen Antrag zur grundhaften Sanierung der Straßen in Randau und Calenberge stellen. Dabei wird das in Teilen der Orte bereits vorhandene und bewährte Verbundpflaster bevorzugt.

Gut an der Sache: durch den Wegfall der Straßenausbaubeiträge müssen sich die Anwohner nicht mehr an den entstehenden Kosten beteiligen. 

Die Meinung der Redaktion:

Um einer damit einhergehenden, noch höheren und massiveren Missachtung von vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu begegnen, wäre es sinnvoll, in den verschiedenen Zonen (30 bzw. 20 km/h) gleich entsprechende verkehrsberuhigende Baumaßnahmen (bspw. Rüttel- oder auch Bremsschwellen, sog. „Drempel“, besser noch Aufpflasterungen) mit vorzusehen. Diese sind bautechnisch mit den bisherigen Kopfsteinpflastern nur sehr preisintensiv realisierbar, aber bei einer grundhaften Sanierung durchaus einer gründlichen Prüfung wert. 

  • Ortsbegehungen durch den Ortschaftsrat

Als Termin für die Frühjahrbegehung unserer beiden Dörfer wurde der 17.04.2021 festgelegt. 

  • Nachfrage: Wegeverbindung Pechau-Randau durch die Kreuzhorst

Auf der Sitzung vom 12.03.2020 wurde das Konzept zum geplanten Ausbau der Wegeverbindung zwischen Randau und Pechau durch die Kreuzhorst vorgestellt. (siehe https://randau-calenberge.de/sitzungsarchiv/). 

Zwischen Pechau und dem Bereich der „Jägerhütte“ ist der Ausbau in Form von zwei Betonstreifen geplant, von wo ein asphaltierter Weg bis nach Randau führen soll. Nach wie vor besteht die feste Zusage seitens der Firma MDDSL, zwischen den Fahrspuren bzw. unter der Schwarzdecke ein Kabel zur Versorgung von Randau und Calenberge mit schnellem Internet zu verlegen.

Seitens der Ortschaftsräte von Pechau sowie von Randau-Calenberge wurde dem „Grundsatzbeschluss Ausbau der Wegeverbindung durch die Kreuzhorst“ zugestimmt. 

Nach coronabedingter Unterbrechung sollten die Planungsarbeiten zeitnah fortgesetzt werden. 

Die heutige Nachfrage ergab, dass dem Ortschaftsrat diesbezüglich kein neuer Erkenntnisstand vorliegt. 

  • Nachfrage: Feuerwehr-Saugbrunnen am Sportplatz Randau

Vor geraumer Zeit wurde beschlossen, dass in Randau im Bereich des Sportplatzes in unmittelbarer Nähe der Steinzeitanlage sowie am/im Gelände der LPG an der Prinzenwiese Saugbrunnen gebohrt werden sollen, um die notwendige Wassermenge für den Löschfall zu gewährleisten.

Zur Erinnerung: Randau und Calenberge sind nicht an das Wasserringsystem der Stadt Magdeburg angeschlossen. Eine Störung, wie sie in letzter Zeit häufiger verzeichnet werden musste, könnte im Notfall zu katastrophalen Folgen führen.

Auf der Sitzung vom 12.03.2020 wurde die Problematik durch Wehrleiter Peter Hagemann und stv. Wehrleiter Klaus Schulz erneut angemahnt (siehe https://randau-calenberge.de/sitzungsarchiv/). 

Die heutige Nachfrage ergab, dass dem Ortschaftsrat diesbezüglich kein neuer Erkenntnisstand vorliegt. 

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Letzte Aktualisierung: 18.10.2020