Ebereschen im Biesengrund

Letzte kranke Ebereschen im Randauer Biesengrund gefällt

(Noch) kein grünes Licht für Ersatzpflanzungen

Mit der Planung des damaligen Neubaugebietes in Randau gingen auch Überlegungen zur Gestaltung von Parktaschen und Grünflächen entlang der Anwohnerstraße Biesengrund einher. Ebereschen, im Volksmund Vogelbeerbäume, wurden gepflanzt. Leider erwies sich die gewählte Art als nicht besonders widerstandsfähig, so dass 2021 bereits eine Vielzahl dieser Bäume krankheitsbedingt durch – wie man inzwischen sehen kann – erheblich widerstandsfähigere Sorten ersetzt werden mussten.

Damit war aber das Problem nicht gelöst, denn die verbliebenen Altexemplare sahen 2025 genau so aus, wie ihre inzwischen ersetzten „Kollegen“.

Über die Landeshauptstadt wurde der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe beauftragt, die letzten kranken Bäume zu entfernen und eine Neupflanzung zu prüfen.

Heute nun war ein Team des Eigenbetriebes in Randau unterwegs und entfernte als ersten schritt die verbliebenen kranken Exemplare. Teamleiter Herr Steuer sagte dazu: „Wie haben den Auftrag, die kranken Bäume zu entfernen, allerdings kann ich keine Aussage treffen, wie es diesbezüglich weitergeht. Das ist eine aufwändige Planungsprozedur und ich kann nicht sagen, ob neue Bäume in diesem oder nächsten Jahr oder gar nicht gepflanzt werden“

Randau-Calenberge.de hat daher kurzerhand beim Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe unserer Landeshauptstadt nachgefragt. Frau Lindecke erklärte, dass sich oftmals Grünflächen mit ihren Baumscheiben und Leitungsverlegungen der SWM „geradezu magnetisch anziehen“. „Wir kämpfen um jeden Standort für Neu- und auch gleichermaßen für Ersatzpflanzungen. Leider können wir nicht eher planen, bis nicht die Stellungnahmen der SWM vorliegen.“ Wenn Versorgungsleitungen unter bisherigen Standorten verlaufen, ist die Gefahr viel zu groß, dass diese beschädigt werden und damit aus einer Baumpflanzung eine mittlere Großbaustelle entsteht. „Bevor nicht alle Stellungnahmen vorliegen ist eine Terminvorhersage wie ein Blick in die Glaskugel.“

Sie wiederholte noch einmal ihre obige Aussage um jeden Baumstandort zu kämpfen, hatte aber auch für den Fall, dass Leitungen Ersatzpflanzungen verhindern eine Idee: Es ist schließlich nicht verboten, dass Anwohner stattdessen Sträucher o.dgl. pflanzen und pflegen, solange diese nicht die Verkehrssicht beeinträchtigen…