Jubiläumskonzert: 15 Jahre „Die Kreuzhorster“

27. September 2025 – Jubiläumskonzert „Die Kreuzhorster“:

15 Jahre „Die Kreuzhorster“ – Ein Jubiläum, das begeistert

Die Randauer Kirche „St. Sophie“ war am Abend des 27.Septembers 2025 bis auf den letzten Platz gefüllt. Schon vor dem ersten Ton lag Musik in der Luft – und Kaffeeduft: Kuchen, Gespräche und fröhliche Gesichter stimmten die Gäste auf einen besonderen Abend ein.

18 Monate intensive Vorbereitung

Rund eineinhalb Jahre lang haben die „Kreuzhorster“ auf diesen Moment hingearbeitet – mit regelmäßigen Proben, viel Engagement und großer Vorfreude auf das Jubiläumskonzert.

Eine Chor-Geschichte mit Herz

Was 2010 mit gerade mal 15 Sängerinnen und Sängern begann, ist heute ein 50-köpfiges Ensemble, das in Magdeburg und Umgebung nicht mehr wegzudenken ist. Die „Kreuzhorster“ proben alle zwei Wochen, singen mehrstimmige Literatur von Romantik bis Pop – und stehen für ein Miteinander, das weit über Musik hinausgeht.

Konzertabend voller Klangfarben und musikalischen Gästen

Das Jubiläumskonzert bot ein abwechslungsreiches Programm: Der Chor spannte den Bogen von klassischen Chorstücken wie „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“, „Musica, die ganz lieblich Kunst“ über „Schau auf die Welt“ von John Rutter bis zu modernen Titeln wie „Adiemus“ und dem französischen Hit „Champs Élysées“.
Gerade bei „Champs Élysées“ sangen viele Gäste im Publikum mit . Die ausgelassene Stimmung zeigte, wie sehr Musik verbindet.

Für besondere musikalische Höhepunkte sorgten die Gäste aus Augsburg:
Cora Hornung-Schaumberger (Klavier, Konzertorganistin, Master of Arts) und Günter Schaumberger (Trompete) begeisterten mit ihren Darbietungen für Piccolotrompete und Klavier von Johann Wilhelm Hertel.

Daneben überzeugte Ute Hoppe am Klavier. Sie ist seit 1990 am Magdeburger Telemann-Konservatorium als Klavierpädagogin und Korrepetitorin tätig und bereichert regelmäßig Konzerte als erfahrene Musikerin.

Die „Singenden Schwestern“ aus Berlin, Beatrice Kreutzmann (Sopran) und Jennifer Diedrichs (Alt), übernahmen die Gospel-Highlights des Abends und sorgten mit viel Gefühl für Gänsehaut.

Beatrice Kreutzmann & Jennifer Diedrichs (Singende Schwestern):
„Der Kontakt zu den Kreuzhorstern ist ganz ungezwungen über den gemeinsamen Sport entstanden. Irgendwann haben wir gemerkt, dass wir alle gern singen – Wir haben den Kreuzhorster-Chor besucht – und umgekehrt. Schon beim ersten Treffen war klar: Das passt einfach! Die Zusammenarbeit ist familiär, herzlich – wir waren sofort schockverliebt.“

Im großen Finale stimmten alle gemeinsam das Gospel-Lied „Bless the Lord, Oh My Soul“ an. Der ganze Kirchenraum sang, klatschte und feierte zusammen – ein stimmungsvoller Abschluss, der noch lange nachwirkte.

Chorleiter Frank Satzky – Herz, Erfahrung und ein Quäntchen Magie

Chorleiter Frank Satzky prägt den Klang der Kreuzhorster seit ihrer Gründung 2010. Der studierte Sänger und erfahrene Chorleiter gründete bereits 1985 den Magdeburger Knabenchor, den er bis 2023 leitete. Von 1992 bis 2025 war er Fachbereichsleiter für Gesang am Magdeburger Konservatorium und wirkte an der Universität Magdeburg sowie als Juror und Kursleiter.

Für sein musikalisches Engagement wurde Frank Satzky 2023 mit der Dr. Friedrich-Schneider-Medaille ausgezeichnet – der höchsten Ehrung des Landeschorverbandes Sachsen-Anhalt.
Sein pädagogisches Können und seine Leidenschaft sorgen dafür, dass die Kreuzhorster heute zu den stärksten Chören der Region zählen.

Frank Satzky (Chorleiter):
„Es war ein sehr gelungenes Konzert. Ich versuche im Konzert immer beim Chor noch ein Quäntchen Magie einfließen zu lassen, sodass ein Zauber entsteht – und das ist uns an diesem Abend wirklich gelungen.“

Freude auf und vor der Bühne

Im Chor selbst war die Freude groß – nicht nur über den Applaus, sondern auch über das, was sie gemeinsam geschafft haben.

Heike Bierschenk (Chormitglied):
„Wir haben wirklich viele Proben investiert und waren am Ende mit unserer Leistung sehr zufrieden. Die harte Arbeit hat sich gelohnt – das hat man an den zufriedenen Gesichtern im Publikum gesehen. Die Stimmung war großartig, das Publikum war regelrecht begeistert!“

Auch nach Konzertende war die Begeisterung greifbar. Es wurde gelacht, gemeinsam Fotos gemacht und das starke Gruppengefühl gefeiert.

Publikumsstimmen: Gemeinschaft und Begeisterung

Auch das Publikum zeigte sich rundum begeistert:

Jürgen Scharf (Pechau, ehem. MdL und Gemeindekirchenratsmitglied):
„Ich hatte hohe Erwartungen an diesen Abend – und diese wurden sogar noch übertroffen. Es war ein wunderbares Konzert. Die Kreuzhorster prägen das kulturelle Leben in Randau und der ganzen Umgebung, und ich wünsche mir, dass dieses Engagement noch viele Jahre weitergeführt wird.“

Frank Bubke (Kultur- und Heimatverein Pechau):
„Ich habe die Kreuzhorster schon 2023 bei der Eröffnung der Kulturscheune live erlebt, aber das Konzert heute war noch einmal eine ganz andere Klasse. Die besondere Atmosphäre und die Solokünstler als i-Tüpfelchen haben den Abend wirklich unvergesslich gemacht.“

Sylvia und Dr. Thoralf Winkler (Referent im Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalt, Mitglied des Kreistages Salzlandkreis und des Stadtrates der Stadt Schönebeck, Webmaster der Homepage Elbenau):
„Für uns war es besonders schön, so viele bekannte Gesichter wiederzutreffen. Ostelbien hält einfach zusammen – und das Programm war eine tolle Mischung, an der Jung und Alt Freude hatten.“

Marlies und Karl Friedrich (Pension Randau, Organisatoren der Rentnernachmittage in Randau): „Wir sind von Anfang an begeistert und haben die Entwicklung des Chores durch den Förderverein Randau-Calenberge hautnah miterlebt. Besonders schön ist es jedes Jahr, wenn der Chor zu Weihnachten für die Rentner singt – das ist immer wieder ein echtes Highlight.“

Horst Bierschenk:„Das Konzert war einfach wunderbar und außergewöhnlich. Die musikalische Vielfalt, vor allem mit den Solisten, hat mich sehr beeindruckt.“

Christiane Rothe (ehemaliges Chormitglied): „Es war ein ganz wundervoller Abend – und die Solisten haben das Konzert zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ich war Gründungsmitglied und überlege jetzt wirklich, wieder einzusteigen. Es hat mich einfach wieder gepackt!“

Starke Moderation

Durch das Programm führte Aileen Wilhelm, die als stellvertretende Ortsbürgermeisterin und Moderatorin mit viel Herz dabei war. Sie hatte sich vorab intensiv mit der Chronik des Chores beschäftigt und die Proben hautnah miterlebt.

Aileen Wilhelm:
„Es war ein Riesenprojekt, das auch für schlaflose Nächte gesorgt hat. Ich bin begeistert und wirklich geehrt, Teil davon zu sein. Der Chor ist ein echtes Ausrufezeichen für unsere Region – 15 Jahre bestehen, stetig wachsen und dabei diese hohe Qualität halten – darauf können wir alle stolz sein.“

Chorleben: Offen, freundlich, einladend

Bei den Kreuzhorstern ist jede Stimme willkommen. Vorkenntnisse? Nicht nötig. Hier zählt die Freude am Singen, der Zusammenhalt und das freundschaftliche Miteinander – ganz nach dem Motto:
„Wer einmal gemeinsam musiziert hat, den lässt dieses Erlebnis sein ganzes Leben nicht mehr los!“

Fazit:
Dieses Jubiläumskonzert hat eindrucksvoll gezeigt, wie Musik verbindet – und dass die Kreuzhorster noch viel vorhaben.