Ortschaftsratssitzung Randau-Calenberge am 8. Januar 2026
- 10.01.2026 | Uwe Bierschenk ; Fotos: Susann Arndt
Hinweis:
Unsere Ortsseite wird zwar privat betrieben, arbeitet jedoch eng mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Doppelortes und der Nachbarorte sowie dem Ortschaftsrat von Randau-Calenberge zusammen.
Die Berichterstattung auf ist subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Wir sind bemüht, die Bürgerinnen und Bürger möglichst aktuell zu informieren. Dazu werden wir auch bereits angedachte/angearbeitete Themen aufgreifen und deren Stand bis zum Abschluss verfolgen.
Es geht um unser aller Wohl – und damit steht die Redaktion an der Seite des Ortschaftsrates!
Gast: Herr Andreas Stegemann, Betriebsleiter des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs (SAB)
Die erste Sitzung in 2026 stand im Zeichen der Übergabe der Amtgeschäfte des bisherigen Ortsbürgermeisters Günther Kräuter an seinen Nachfolger.
Die Themen:
Neuwahl des Ortschaftsbürgermeisters und dessen Stellvertreter
Laubentsorgung in der Ortschaft / Winterdienst
BGH: Eingangsbereich Fußboden / Behindertengerechter Zutritt
Schaukasten
Gefährdung durch unbewohntes Gebäude
BGH Randau: Mülltonnen
Auffahrt zur Steinzeitanlage von der Kreuzhorst
MDDSL: tot gestellt
Baumschnitt in Randau-Calenberge
MVB – kaum zu glauben
Nächste Sitzung: 12.02.2026, 19:00 Uhr;
Veranstaltungsort: BGH Randau
Hauptthemen:
Neuwahl des Ortschaftsbürgermeisters und dessen Stellvertreter
Die erste Sitzung in 2026 stand im Zeichen der Übergabe der Amtsgeschäfte des bisherigen Ortsbürgermeisters Günther Kräuter an seinen Nachfolger. Dass das mal wieder nicht ohne bürokratische Vorgaben erfolgen kann, dürfte jedem klar sein. Innerhalb des Gremiums war eine Neuwahl des neuen Ortsbürgermeisters und dessen Stellvertreter erforderlich. Von den Ortschaftsräten fehlte lediglich Michael Kaufholz krankheitsbedingt.
Einleitend legte Günther Kräuter offiziell sein Amt als Ortsbürgermeister nieder und erhielt Dankeswünsche von seinen Ortschaftsratmitgliedern und der Freiwilligen Feuerwehr Randau-Calenberge.
Die vorgeschlagenen Kandidaten waren zur Übernahme der Aufgaben bereit und wurden jeweils einstimmig gewählt.
Unser Ortschaftsrat hat nun seit nahezu 30 Jahren ein neues Oberhaupt und sieht ab sofort folgendermaßen aus:

Ortsbürgermeister: Oliver Pattloch

1. Stellvertreterin: Aileen Wilhelm

2. Stellvertreter: Michael Kaufholz
(schriftliche Einverständniserklärung lag vor)
Günther Kräuter verbleibt als Beisitzer im Ortschaftsrat. Gleiche Positionen nehmen Dirk Hesse und Klaus Schulz ein.

v.l.n.r.: G. Kräuter, O. Pattloch, A.Wilhelm, D. Hesse, K. Schulz
Die Redaktion der Internetseite von Randau-Calenberge gratuliert Oliver Pattloch, Aileen Wilhelm und Michael Kaufholz herzlich zur Wahl und wünscht dem neuen Ortschaftsrat stets ein gutes Händchen für seine Entscheidungen zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger.
Gleichzeitig wird unsere Internetseite dem Ortschaftsrat gern weiter als Kommunikationsmedium zur Verfügung stehen und wie bisher bemüht sein, die Bürgerinnen und Bürger über das Geschehen, den Sachstand und Neuigkeiten zu informieren. Dazu werden wir – nach wie vor – bereits angedachte/angearbeitete Themen aufgreifen, bis zum Abschluss deren Stand nachfragen und die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger gegenüber dem Ortschaftsrat vertreten – egal, ob bisher Absagen und Negativentscheidungen (bspw. Straßenzustand oder MVB) erfolgt sind. Es geht schließlich – wie oben erwähnt – um unser aller Wohl – und damit steht die Redaktion an der Seite des Ortschaftsrates!
Laubentsorgung in der Ortschaft / Winterdienst
Zum Thema Laubentsorgung führte der
Betriebsleiter des Städtischen Abfallentsorgungsbetriebes (SAB) Herr Andreas Stegemann aus und benannte die bestehenden Möglichkeiten der Laubentsorgung, zu der alle Privathaushalte gemäß Straßenreinigungssatzung verpflichtet sind. So sind zusätzlich zu den Biotonnen auch Laubsäcke (Stck. 2,80€) erhältlich. Daneben stehen die kostenlose Entsorgung auf den Wertstoffhöfen und – etwas weniger bekannt – die Anforderung von 7 bzw. 10m³ -Containern dafür als Möglichkeiten offen. Für diese kostenlosen Container müssen sich lediglich vier bzw. fünf Grundstücksparteien zusammentun und auf eine von zwei kostenlosen jährlichen Sperrmüllentsorgungen verzichten.
Das notwendige Formular ist beigefügt und hier verlinkt.
Zum Winterdienst erläuterte Herr Stegemann, dass die Kollegen ihren Dienst mit der Beräumung und Herstellung der Befahrbarkeit um 2:45 Uhr aufnehmen. Die bestehende Nachtpause bis zu diesem Zeitpunkt ist sinnvoll, da die Straßen in diesem Zeitraum nur gering befahren sind. Zum einsetzenden Berufsverkehr sollten dann alle Hauptstraße der Kategorie A und B (Haupt- und Bundesstraßen, ÖNV) geräumt werden. Danach stehen die Nebenstraßen der Kategorie C (bspw. Kindergärten und Schulen) auf dem Plan, bevor je nach Kapazität D-Nebenstraßen an die Reihe kommen.
E-Straßen sind zumeist reine Anliegerstraßen und werden kaum bis gar nicht beräumt.
Calenberge:
BGH: Eingangsbereich Fußboden
Noch nichts ist hinsichtlich des – ebenfalls durch den eindringenden Regen – gebrochenen und abgesackten Fußbodenplatte im inneren Eingangsbereich passiert. Hier besteht eine Gefahrenquelle für Besucherinnen und Besucher. Die Schadensbeseitigung ist für 2026 angekündigt.
BGH: Behindertengerechter Zutritt noch immer nicht möglich
Leider bleibt Rollator- oder Rollstuhlfahrern der Zugang zum BGH weiterhin erschwert bzw. gänzlich verwehrt. Das Thema ist der LHS bekannt.
Schaukasten
Auf Bürgernachfrage könnte der im Zuge der Baumaßnahmen um die Löschwasserentnahmestelle irreperabel zerstörte Schaukasten mit Hilfe der Pfeiffers-Mitarbeiter erneuert werden. Der Ortschaftsrat sollte die Gespräche hier weiterführen.
Vor dem Bau sollte die Zustimmung der LHS zur Aufstellung eingeholt werden. Der diesbezügliche Sachstand konnte nicht benannt werden.
Gefährdung durch unbewohntes Gebäude
Der Zustand des unbewohnten Gebäudes in der Calenberger Dorfstraße / Kirchgasse hat sich im vergangenen Jahr derart verschlechtert, dass von ihm eine massive Gefährdung durch verschiedene Bauelemente ausgeht. Auch die anderen Eigentümerpflichen (Straßensäuberung, Laubentfernung, Schneeberäumung) werden nicht durchgeführt.
Seitens der Stadt soll der Eigentümer zu einer Stellungnahme aufgefordert worden sein, allerdings liegt das diesbezügliche Ergebnis dem Ortschaftsrat nach wie vor nicht vor, jedoch wurde auf Nachfrage der Redaktion bekannt, dass am Objekt im Dezember zumindest eine Art Bauzaun aufgestellt wurde.
Randau:
BGH Randau: Mülltonnen
Die dem Bürgerhaus Randau zugeordneten Mülltonnen sind regelmäßig voll, so dass durch die Mieter des Bürgerhauses keine Entsorgung bspw. von Deko nach den Veranstaltungen erfolgen kann. Die Ursac12 pthe dafür kann nicht eindeutig geklärt werden, könnte jedoch möglicherweise daran gelegen haben, dass sie nicht zur Abholung bereitsgestellt wurden. Eine andere Erklärung wäre eine illegale Müllentsorgung.
Die Problematik wird beobachtet und eine entsprechende Lösung im OR beraten. Ggfls. wird sogar ein Verschluss geprüft.
Auffahrt zur Steinzeitanlage von der Kreuzhorst
Nach anonymen Bescherden darüber, dass die Baumstämme, die -ursprünglich provisorisch- zur Verhinderung der „wilden“ Anflieferung von Brenngut für das letzte Osterfeuer auf dem Mühlberg am Waldweg zur Kreuzhorst in Richtung Steinzeitanlage abgelegt wurden, für eine Großveranstaltung zur Seite geschoben worden waren. Die Unterbindung der unkontrollierten Nutzung der Auffahrt soll nun mit der LHS geklärt werden.
Ortschaftsrat Klaus Schulz wollte sich hier nicht äußern. „Ist in Arbeit“ – so seine lapidare Antwort.
sonstiges:
MDDSL: tot gestellt
Im 3. Quartal 2025 sollten die Hausanschluss-Arbeiten für die Versorgung mit Glasfaserkabel in Randau und Calenberge erfolgen. Aber auch im Wohnsitz des MDDSL-Geschäftsführers in Pechau passiert nichts. Die Firma ist nicht erreichbar und antwortet nicht auf Anfragen.
MDDSL nutzt seine Monopolstellung nach der damalig „gewonnenen“ Ausschreibung (einziger Bieter) bis zum Letzten aus, da die Firma alle drei Kreuzhorstorte somit „sicher im Sack“ hat und alles andere wichtiger ist, als die Versogung der hiesigen Haushalte. Die Folge: immer mehr Interessenten steigen auf alternative Internetzugangsmöglichkeiten um.
Den Bedarf der Bürgerinnen und Bürger nun mit Druck durchzusetzen ist eine der Hauptaufgaben, die sich Neu-Ortsbürgermeister Pattloch zum Ziel gesetzt hat. Wir wünschen ihm dafür viel Glück und drücken fest die Daumen.
Baumschnitt in Randau-Calenberge
Die notwendigen Baumschnittarbeiten in unserem Doppelort wurden für Anfang 2026 angekündigt. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.
MVB – kaum zu glauben
Erneut hitzig diskutiert wurde ein bereits ad acta gelegtes Thema, nämlich die Busverbindung zwischen Cracau, Calenberge und Randau. Anlass war der Bericht eines Calenberger Bürgers, der mit der Linie 56 vom Pechauer Platz nach Calenberge unterwegs war. Dieser Bus fuhr nicht – wie per Leuchtanzeige und Lautsprecher angekündigt – Calenberge an, sondern bog nach Randau ab. Darauf angesprochen begründete das der Fahrer mit seiner vorgeschriebenen FahrZEIT, würde den Fahrgast aber großzügig wieder bis zum Handweis er mitnehmen und ihn dort aussteigen lassen. Wohlgemerkt: ein Bus, der planmäßig Calenberge anzufahren hatte!
Dies zum Anlass entbrannte darauf hin erneut die Diskussion darum, den Fahrplan der MVB für die Linie 56 endlich „glattzuziehen“, d.h. eine einheitliche Regelung zu schaffen, dass ALLE Busse Calenberge anzufahren haben.
Ortschaftsrat Klaus Schulz versuchte die Diskussion mit dem Verweis auf die MVB-Ausführungen am 13.02.2025 zu beenden, was jedoch gründlich misslang: Wenn wir alle Entscheidungen in Stein gemeißelt hinnehmen, wird sich nie etwas zu unserm Wohl ändern.
Daher sollte erneut das Gespräch des von uns gewählten Ortschaftsrates mit den MVB gesucht werden, um eine für ALLE – allen voran unsere Bürgerinnen und Bürger- zufriedenstellende Lösung zu finden. Bis dahin wird es immer wieder Anlass zu Kritiken geben!
Das bezieht sich auch auf die Bushaltestelle „An der Elbaue“ (ehem. „Randau-Ausbau“). Die unbeleuchtete Haltestelle hat in Richtung Randau nicht einmal einen befestigten Ausstieg für Personen mit Hancap oder Kinderwagen. Der „Not-Fußweg“ nach Calenberge führt über einen unbefestigten und unbeleuchteten Privatweg – nur weil die MVB Calenberge zu einigen Zeiten nicht anzufahren bereit ist!




