Ortschaftsratssitzung Randau-Calenberge am 12. Februar 2026

Hinweis:

Unsere Ortsseite wird zwar privat betrieben, arbeitet jedoch eng mit den Bürgerinnen und Bürgern unseres Doppelortes und der Nachbarorte sowie dem Ortschaftsrat von Randau-Calenberge zusammen.

Die Berichterstattung auf ist subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Sitzung in Calenberge wurde erstmals durch den neuen Ortsbürgermeister Oliver Pattloch geleitet, der mit den akkusischen Verhältnissen im „Martin-Kahlo-Saal“ zu kämpfen hatte. (Siehe Calenberge: BGH: Schallschutz)

Die Themen:

 

Hauptthemen

keine

 

Calenberge

BGH: Eingangsbereich Fußboden / Behindertengerechter Zugang

BGH: sicherer Spielplatz

BGH: Schallschutz

Schaukasten

 

Randau

Bücherzelle

BGH Randau: Mülltonnen

BGH Randau: AfD-Parteispende

Barfußpfad“

2. Rettungsweg zu Steinzeitanlage

 

Sonstiges

Hochwasserschutz: wichtiger Bereich weiter gefährdet

MDDSL: bald Geschichte – oder doch nicht?

Baumschnitt in Randau-Calenberge

Einladung für Vereine

Bürgerinteressen

Wasserspiegelregulierung für die Kreuzhorst

Haushalt der Landeshauptstadt

Bus nach Elbenau?

Jagd ohne Ausschilderung

Aus für die Renaturierung der „Dornburger Alten Elbe“


 

Nächste Sitzung: 12.03.2026, 19:00 Uhr; BGH Randau

Hauptthemen:

Calenberge:

BGH: Eingangsbereich Fußboden / Behindertengerechter Zugang

 

Die Schadensbeseitigung der gebrochenen und abgesackten Fußbodenplatte im inneren Eingangsbereich ist für 2026 angekündigt.

Hinsichtlich des behindertengerechten Zugangs gibt es eine Neuentwicklung: Von der Landeshauptstadt (LHS) wurde ein Architekturbüro mit der Bestandsaufnahme und Projekterstellung beauftragt, damit die daraus resultierend eine Kostenplanung für eine Rampe erstellt und in den Haushalt aufgenommen werden kann.

 

BGH: sicherer Spielplatz

 

Wie der Ortschaftsrat mitteilte wurde der defekte Zaununterbau repariert und eine Gefährdung spielender Kinder durch Hunde damit gebannt.

 

BGH: Schallschutz

 

Vor Monaten wurden im „Martin-Kahlo-Saal“ Schallabsorber angebracht, die zwar eine erhebliche Verbesserung des Urzustandes bewirkten, aber das Problem bei Weitem nicht abstellten, wie Neu-Ortsbürgermeister Oliver Pattloch in seiner ersten Sitzung leidvoll feststellen musste. Selbst leise Gespräche zwischen den Anwesenden störten die Kommunikation erheblich.

Daher erfolgte von Seiten des Heimatvereins Calenberge (HVC) der Vorschlag, Fenstervorhänge anzubringen. Der Ortschaftsrat begrüßte diese Idee, jedoch mit dem eindringlichen Hinweis auf die Verwendung entsprechender brandhemmender Materialien. Das Vorhaben muss durch die LHS genehmigt werden.

 

Schaukasten

 

Das Problem der Aufstellungsfläche eines neuen Schaukastens an gleicher Stelle (vor der Mauer zur Kirche) konnte nicht gelöst werden. Ein Hinweis, hier mit dem Kirchspiel in Kontakt zu treten, um den Kasten an der Mauer anzubringen scheitert bereits daran, dass diese leider zu flach ist.

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Randau:

Bücherzelle

 

Der vorgesehene Aufstellungsort für die geplante „Bücherzelle“ in Randau scheidet aus, da hier nach entsprechenden Untersuchungen Kabelführungen eine notwendige Gründung nicht ermöglichen. Der vorgeschlagene „Einbau“ in das Haltestellengebäude wurde abgelehnt. Statt dessen soll nun geprüft werden, ob die Aufstellung an der Stelle der bisherigen Schautafel möglich wäre, die dann in geeigneter Form an der „Bücherzelle“ angebracht werden könnte.

 

BGH Randau: Mülltonnen

 

Das „Problem“ ist gelöst. Keine illegale Müllentsorgung, sondern nur eine nicht erfolgte Entleerung war für die Überfüllung verantwortlich.

 

BGH Randau: AfD-Spende

 

Über die von der AfD angeboten Summe von 3.000 € für neue Küchenschränke und einen kompletten Geschirrsatz im Bürgerhaus Randau erfolgt am 26.02. eine Beschlussfassung in der LHS über deren Zulässigkeit.

 

Barfußpfad“

 

Ortsbürgermeister Pattloch stellte die Frage in die Runde der anwesenden Bürgerinnen und Bürger, wer denn den „Barfußpfad“ bei Randau kenne. Schulterzucken unter den Anwesenden und falsche Vermutungen waren die Reaktion.

Dann die Auflösung: Als „Barfußpfad“ wurden die sechs Felder zwischen der Pferdekoppel und den Aufgang zur Steinzeitanlage von der Kreuzhorst her bezeichnet. Mancher hat sich im Vorbeigehen gefragt, was das denn eigentlich sein soll, da hier nur Unkraut wächst.

Die LHS lehnt eine weitere Betreuung ab. Über deren Anfrage, ob die Anlage entfernt werden soll oder in Pflege des Ortes übergeht, hatte der Ortschaftsrat zu entscheiden. Einstimmiges Votum: Entfernung.

 

2. Feuerwehr-Angriffs- bzw. Rettungsweg zur Steinzeitanlage

 

(Auffahrt zur Steinzeitanlage von der Kreuzhorst)

Am …….. fand ein vor-Ort-Termin mit dem Wehrleiter der FFw Randau-Calenberge sowie Vertretern des Amtes 37 (Brand- und Katastrophenschutz), des Eigenbetriebes Stadtgärten und Friedhöfe und des Umweltamtes an der Steinzeitanlage Randau statt. Neben der Frage eines möglichen Parkraumes für die zwei bis drei Großveranstaltungen pro Jahr (vom Umweltamt wurde das als unproblematisch bezeichnet) stand vor allem die Schaffung eines zweiten Rettungsweges im Fokus.

Für die stark brandgefährdete Anlage (Holzhäuser mit Reedeindeckung) mit angrenzenden Waldflächen ist eine einzige Zuwegung für Rettungsfahrzeuge schlichtweg nicht ausreichend.

Es wurde folgende Entscheidung gefällt: Eine Zuwegung von Seiten der Kreuzhorst bleibt – wie bisher – durch Baumstämme verwehrt. Die maroden Stämme sollen demnächst erneuert werden.

Dafür wird der Weg von der Müllerbreite zum Friedhof (sozusagen der verlängerte Tränkeweg), der bisher mit einem Poller zur Sackgasse verschlossen ist, ertüchtigt – bleibt aber für den Individualverkehr am Ende weiterhin verschlossen. weiterhin . Es werden hier neue Poller gesetzt und die Straße als Zuwegung für Rettungsfahrzeuge ausgezeichnet und damit eine Parkverbotszone bedeutet.

Ein Problem zeichnet sich hinsichtlich der Eigentumsfrage der Straße ab. LHS und Separation erheben gleichermaßen Anspruch, was noch geklärt werden muss.

Insgesamt ist der Zeitrahmen für die Durchsetzung noch unklar.

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sonstiges:

Hochwasserschutz: wichtiger Bereich weiter gefährdet

 

Nach dem Hochwasser ist bekanntlich vor dem Hochwasser. Wie bekannt wurde wird nun der Abschnitt in Cracau ertüchtigt, doch ein wichtiger Abschnitt zwischendrin, nämlich zwischen Schönebeck und Höhe Randauer Baggerloch (Markenloch) bleibt unangetastet und wird weiterhin übersehen.

Die Anfrage zum Sachstand hierzu wird an die LHS weitergeleitet.

 

MDDSL: bald Geschichte – oder doch nicht?

 

MDDSL- Die unendliche Geschichte – oder? Die Stadt Magdeburg hat endlich darauf reagiert, dass die Firma MDDSL ihre an sie gebundenen Interessenten in Randau und Calenberge an der Nase herumführt. Während in Pechau der Ausbau jetzt weitergeführt werden soll, gucken die Randau-Calenberger „in die Röhre“. Nichts passiert, außer leeren Versprechungen und Lügen.

Nunmehr soll es einen „Branchendialog“ geben, also eine erneute Abfrage nach einem Anbieter, dem Fördergelder winken. Wirkliche Interessenten wird es wohl eher nicht geben, da die Telekom seinerzeit schon abgewunken hat und so MDDSL die Ausschreibung als Alleinbieter gewann.

Böse Zungen behaupten, das MDDSL bislang mit Blick auf solche Fördergelder mit ihrer Inaktivität gepokert hat.

Informationen diesbezüglich sind nicht vor Mitte März zu erwarten.

 

Einladung für Vereine

 

Innerhalb des Ortschaftsrates wurde die Forderung laut, dass die Vereine unserer beiden Ortsteile zur Teilnahme an den Sitzungen explizit eingeladen werden sollten.

 

Bürgerinteressen

 

Ebenfalls aus dem Ortschaftsrat kam die Anregung, dass Anregungen, Hinweise und Anfragen der Bürgerinnen und Bürger zentral zu sammeln. Seitens unserer Internetseite und dem Ortschaftsrat werden derzeit verschiedene Möglichkeiten geprüft.

 

Wasserspiegelregulierung für die Kreuzhorst

 

Wie sicher jeder bei einem Spaziergang durch die Kreuzhorst feststellen musste, ist unser schöner Wald ein Trauerspiel. Wurde das wertvolle Nutzholz rigoros ausgeholzt, so sieht der Rest nicht nur traurig, sondern auch äußerst trocken aus. Kein Wunder, hat sich doch der Wasserspiel im Naturschutzgebiet drastisch abgesenkt, wie Messungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung bestätigten.

Bei der Ortschaftsratssitzung Pechau am 22.01.2026 informierte das Institut ausführlich über das Projekt selbst und über Methoden zur Grundwasserspiegelanhebung.

Den umfassenden Beitrag aus dem Protokoll zu diesem Thema finden Sie hier.

 

Haushalt der LHS

 

Da die Landeshauptstadt derzeit nur über einen vorläufigen Haushalt verfügt. Das bedeutet, dass keine Fördermittel für Jubilar-Präsente zur Verfügung stehen. Aber auch, wenn ein neuer Haushalt beschlossen wird, dann droht mit Sicherheit eine Haushaltssperre.

 

Bus nach Elbenau?

 

Erneut kam die Frage nach einer Busverbindung nach Elbenau auf, um den Kindern, deren Eltern sich für die dortige Waldschule entschieden haben, den Schulweg zu erleichtern.

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