„Lichterwelten“ auch in Randau-Calenberge

Trotz oder wegen Corona? Randau-Calenberge lässt es in diesem Jahr besonders hell leuchten.

Randau-Calenberge | In der Vorweihnachtszeit 2019 wurden in Magdeburg zum ersten Mal die von der polnischen Firma Multidekor einwickelten und installierten „Lichterwelten“ eröffnet, die sich in der Folge als Highlight und zusätzlicher Besuchermagnet des Weihnachtsmarktes rund um den Alten Markt bis hin zum Domplatz entpuppte. Mehr als zwei Millionen Besucher konnten im Vorjahr verzeichnet werden. Wenn es auch coronabedingt in diesem Jahr wohl leider durch den Ausfall des Weihnachtsmarktes anders aussehen wird, so werden die Leuchtelemente mit spezifisch Magdeburger Motiven im gleichen Glanz wie im Vorjahr erstrahlen.

Die Planungen für die kommenden Jahre gehen dahin, dass Stück für Stück neue Elemente hinzukommen werden, die die „alten“ von ihren Plätzen verdrängen sollen, die dann wiederum in die einzelnen Stadtteile „wandern“ könnten. So ist beispielsweise denkbar, dass das Flugmodell von Hans Grade, welches derzeit vor dem Allee-Center bestaunt werden kann, nach Cracau umzieht, wo der Flugpionier auf dem dortigen Anger seine ersten Flugversuche unternahm. Aber das ist Zukunftsmusik der Pläne bis zum Jahr 2024.

Und – was hat das jetzt mit Randau-Calenberge zu tun?

Nun, obwohl unsere Kreuzhorstdörfer seit mehr als 26 Jahren Teil unserer Landeshauptstadt sind, wird wohl erstens mit ziemlicher Sicherheit keines der Objekte in unserem Doppelort aufgestellt werden und zweitens wollen die Einwohner überdies schon gar nicht so lange mit der Illumination warten. Wie auch in den Jahren zuvor erstrahlen seit dem Abend nach Totensonntag viele Vorgärten, Gärten und natürlich Häuser bereits in buntem, silbernen und goldenen Lichterglanz – nur ist es in diesem Jahr – vielleicht auch coronabedingt – noch einmal etwas mehr, heller und bunter …

Ein abendlicher Spaziergang durch die „Randauer Lichterwelten“ lohnt sich also allemal.

Das könnte dich auch interessieren …