Kanzleramt will Lockdown bis 18. April

Stand: 21. März 2021, 20:18 Uhr

von Tischbeinahe – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10555229

 

Das Kanzleramt will den Corona-Lockdown angesichts der stark steigenden Zahl an Neuinfektionen bis zum 18. April ausweiten. Das geht aus einem Entwurf für die Bund-Länder-Runde am Montag hervor. Zugleich schlägt das Kanzleramt vor, die vereinbarte „Notbremse“ bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 100 „konsequent“ umzusetzen. Neben einem Stopp für weitere Lockerungen sollen dann auch wieder härtere Vorschriften wie etwa Ausgangsbeschränkungen in Kraft treten. Schulen und Kitas sollen hingegen erst ab einer Inzidenz von 200 wieder geschlossen werden. 

Das Kanzleramt will zudem, dass Bund und Länder weiter von „nicht zwingend notwendigen Reisen im Inland und auch ins Ausland“ abraten – auch über Ostern. Die Unternehmen werden noch einmal gemahnt, ihren Beschäftigten mindestens einen Test pro Woche und bei entsprechender Verfügbarkeit zwei anzubieten. Es wird vorgeschlagen, dass Kanzlerin und Ministerpräsidenten am 12. April erneut beraten.