2020.01.09

Ortschaftsrat Randau-Calenberge

 

Sitzung vom 09.01.2020

 

Nächste Sitzung: 06.02.2020, 19:00 Uhr

Ort: (siehe Ratsinformationssystem)

Themen: 

  • Blitzer angekündigt
  • (Bus-) Geschwindigkeit unangemessen
  • Diskussion um illegalen „Fahrradweg“
  • Seniorenbetreuung in „neue Händen“
  • Fußweg Schlossmauer
  • Au(s)früstung in Bürgerhaus

Eine ungewohnt kurze Sitzung hatte Ortsbürgermeister Günther Kräuter diesmal zu leiten.

Blitzer angekündigt

Nachdem sich die Calenberger Bürgerinnen und Bürger die teils massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen im Bereich der (kurzen) Orts“durchfahrt“ beklagten (die Durchfahrt war lange Zeit sogar als Zone 30 deklariert, nun wird oftmals nicht einmal Tempo 50 eingehalten), wird die Stadt nun reagieren und unregelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

Da es sich bei unserem Ort jedoch um den Doppelort Randau-Calenberge handelt, ist auch in Randau mit Blitzern zu rechnen.

(Bus-) Geschwindigkeit unangemessen

Und weil wir gerade bei zu hoher Geschwindigkeit sind:

In Randau gibt es neben der schon bekannten Problemzone Müllerbreite (Tempo 20!) auch im Bereich der Tempo30-Zone am Abzweig „Zur Kreuhorst“/“Randauer Dorfstraße“ massive Beschwerden. Thema waren hier neben den PKW’s und Transportern, die die Straße „Zur Kreuzhorst“ als eine regelrechte Speedpiste nutzen (Lebensgefahr für spielende Kinder!), vor allem die Busse der MVB. Nach unbestätigten Informationen sollen von der MVB auch Fahrer anderer, sog. Subunternehmen die Nahverkehrsmittel lenken und dabei „nicht so genau“ auf ihren Tachometer und die Geschwindigkeitsbegrenzungen achten. Der Umstand wird an die MVB weitergegeben.

Ein weiterer Punkt der Beschwerde ist der Umstand, dass der Übergang zwischen Verbund- und Kopfsteinpflaster erhebliche Höhenunterschiede aufweist, was ebenfalls zu einer starken Lärmbelästigung führt.

Diskussion um illegalen „Fahrradweg“

Bleiben wir beim nordwestlichen Abschnitt der Straße „Zur Kreuzhorst“. Massive Beschwerden hatte es bereits vor Monaten darüber gegeben, dass sich Radfahrer nicht an die StVO halten und den Fußweg für ihre Zwecke nutzen. Auf diesen Verstoß angesprochen bekommt man bestenfalls keine Antwort bis hin zu non-verbalen Beleidigungen.

Der Umstand wurde bereits an die Stadt weitergegeben, doch deren Aussage ist eindeutig: Eine besondere Beschilderung wird es nicht geben, denn ein Fußweg ist nun mal kein Radweg. Die Frage, ob das die Radfahrer auch so sehen, wurde hier zuvor bereits beantwortet.

Der Ortschaftsrat wurde geben, die Beschwerde und den Vorschlag der Beschilderung erneut an die Stadt weiterzugeben. Ob das und daraufhin ggfls. eingeleitete Maßnahmen fruchten werden, erscheint leider zweifelhaft.

Seniorenbetreuung in „neue Händen“

Unsere Senioren besitzen in Randau schon seit je her einen hohen Stellenwert und die Veranstaltungen, die für sie monatlich im Bürgerhaus stattfinden, erfreuen sich stets großer Beliebtheit.

Am 8. Januar tagte der „Betreuungsrat“ und hat mit Frau Marlies Friedrich eine neue Leiterin an der Spitze. Sie ist seit einiger Zeit selbst im Kreis der Senioren und weiß deshalb sehr genau um die Bedürfnisse unserer älteren Mitbürger.

Fußweg Schlossmauer

Altes Thema, alte Probleme. Unser „Schloss“, welches unter der Untätigkeit von „Schlossherrin“ Frau Wohl immer mehr verfällt und eigentlich schon fast einer dornröschenhaften Ruine gleicht. Kennt man den Zustand, den das schöne Gebäude vor ihrem Kauf besaß, dass kann man nur von einer Schande sprechen.

Genauso sieht auch der vor geraumer Zeit von Seiten der Stadt (!) gepflasterte Fußweg an der Schlossmauer aus: Zugewachsen und Verdreckt. Raten Sie mal, wen das herzlich wenig kümmert. Genau. Frau Wohl. Wieder einmal mehr muss die Stadt hier in Vorleistung für die Säuberung gehen, (W)wohl wissend, dass sie von der Schlossherrin keinen Cent sehen wird…

Au(s)früstung in Bürgerhaus

Es ist schon etwas her, aber nun soll der Beschluss der Landeshauptstadt Magdeburg umgesetzt werden und das Bürgerhaus mit Präsentationstechnik (bspw. einem Beamer) ausgerüstet werden.

Weiterhin sind einige Kleinreparaturen (Schalter für die Oberlichtsteuerung im Großen Saal, Austausch der defekten Lamellenvorhänge) notwendig, die dem KGM (Kommunalen Gebäudemanagement) weitergemeldet werden.